CANADUR zur Verfüllung von Leitungsgräben

Die für die Leitungen eines neuen Blockheizkraftwerks in Mainz ausgehobenen Gräben werden mit Flüssigboden von Dyckerhoff verfüllt.

Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG errichtet in Mainz ein neues Blockheizkraftwerk, das noch 2018 in Betrieb gehen soll. Die für die Verlegung der Gas-Versorgungsleitung sowie der 110 KV Leitung ausgehobenen Gräben werden mit Dyckerhoff CANADUR verfüllt. Dieser Flüssigboden legt sich selbstverdichtend wie ein Mantel um Rohre und Leitungen. So sind setzungsfreie Verfüllungen und hohlraumfreie Leitungsbettungen erreichbar.

Das neue Kraftwerk ist für die Erzeugung von elektrischer Energie und für die Fernwärmeerzeugung konzipiert. Es wird mit Erdgas betrieben und nutzt mit über 85 Prozent die Energie dieses Brennstoffes sehr effizient aus. Da die Motoren innerhalb weniger Minuten angefahren werden können, ist das Blockheizkraftwerk ideal im Rahmen der Energiewende einsetzbar. Es hilft, auf schwankende Stromproduktion der erneuerbaren Energien bei Windflaute oder wenig Sonneneinstrahlung flexibel zu reagieren.

Mit der Verlegung der Leitungen ist das Mainzer Tiefbauunternehmen W.K. Kaufmann beauftragt. Insgesamt sollen von Herbst 2017 bis Frühjahr 2018 rund 500 m³ CANADUR verarbeitet werden. Das im Fahrmischer auf die Baustelle gelieferte Material wird im Dyckerhoff Transportbetonwerk Wiesbaden-Amöneburg hergestellt.

Derzeit wird zur Verfüllung von Leitungsgräben immer häufiger Dyckerhoff CANADUR verwendet. Der Baustoff weist im verfestigten Zustand bodenähnliche mechanische und physikalische Eigenschaften auf. Er ist jedoch gegenüber der Wiederverwendung des Aushubmaterials deutlich gleichmäßiger und deshalb zuverlässiger einsetzbar. Im Bedarfsfall lässt sich CANAUDR relativ leicht wieder ausheben.