Beeindruckende Bahnhofsmall mit TERRAPLAN

Mit gelungener Architektur überzeugt die Bahnhofsmall des neu gestalteten Wuppertaler Hauptbahnhofs.

In einem über mehrere Jahre angelegten Projekt wird der Hauptbahnhof Wuppertal und dessen Anbindung an die Innenstadt umgestaltet. Bereits fertiggestellt ist die Bahnhofsmall – mit einem eleganten Bodenbelag und Treppenstufen aus Dyckerhoff TERRAPLAN. Neben dem Boden dienen insbesondere die interessant geformten Säulen als Blickfang.

Der helle TERRAPLAN Boden wurde auf Basis von Dyckerhoff WEISS mit einem Zuschlag von Perlweiß (Korngröße 0-8mm) hergestellt. Die R. Bayer Betonsteinwerk GmbH aus Blaubeuren baute den ebenso schönen wie strapazierfähigen Betonboden auf einer Fläche von insgesamt 4.500 m² ein. Die Konstruktionshöhe beträgt 8 cm, die Ausführung erfolgte auf einer Trennlage. Der Beton der Festigkeitsklasse C35/45 wurde in drei Abschnitten im Juni und August 2016 sowie im Februar 2017 eingebracht. Die Oberfläche wurde feingeschliffen ausgeführt, der Schliff erfolgte im Februar und März 2017. Die insgesamt vier Treppenanlagen wurden ebenfalls von der Firma Bayer mit Fertigteilstufen errichtet, deren Materialzusammensetzung ist die gleiche wie beim Boden. Zur Vermeidung von Verunreinigungen wurde im Juli 2017 noch ein Schutz- und Pflegemittel von der Lithofin AG aus Wendlingen eingepflegt. Die Rutschsicherheitsklasse ist R9.

Durch die Umgestaltung des Wuppertaler Döppersbergs nach Plänen des Kölner Architekturbüros JSWD wird der Hauptbahnhof wieder das „Tor zur Stadt“. Über eine Fußgängerbrücke wird der Bahnhofsvorplatz mit der Innenstadt verbunden, was zu einer Erweiterung der Fußgängerzone in die Bahnhofsmall hinein führt.

TERRAPLAN ist ein ästhetisch anspruchsvolles Betonbodensystem mit Dyckerhoff WEISS, das besonders für Böden stark frequentierter öffentlicher Gebäude wie Museen, Messehallen oder Bahnhofsbereiche geeignet ist. Das Material wird im Transportbetonwerk gemischt und im Fahrmischer auf die Baustelle gebracht. Nach dem Einbringen und Glätten härtet der Boden aus, anschließend erfolgt der Schliff mit speziellen Maschinen.

Fotos: Axel Hartmann