Dyckerhoff Förderpreis zum zweiten Mal verliehen

Dass Freitag der 13. kein Unglückstag ist, erlebten die Preisträger Vanessa Bik und David Holzäpfel, die an diesem Tag ihren Förderpreis für Betontechnologie im Wiesbadener Info-Zentrum der Dyckerhoff GmbH in Empfang nahmen.



Die beiden mit dem „Dyckerhoff Förderpreis für Betontechnologie 2018“ ausgezeichneten Hochschulabsolventen bei der Preisübergabe in Wiesbaden. Von links: Prof. Dr.-Ing. Christian Heese (Hochschule RheinMain, Wiesbaden), Marc Althaus, Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Kern (beide Technische Hochschule Mittelhessen, Gießen), Prof. Dr.-Ing. Regina Stratmann-Albert (Hochschule Darmstadt), Paul Vogel (Dyckerhoff GmbH), Vanessa Bik (Preisträgerin), David Holzäpfel (Preisträger), Norbert Schultz, Martin Möllmann (beide Dyckerhoff GmbH) und Dr.-Ing. Stephan Hauser (DUCON Europe GmbH & Co. KG, Darmstadt).

Mit ihm werden jährlich Studenten und Studentinnen hessischer Hochschulen für herausragende Abschlussarbeiten im Bereich der Betontechnologie ausgezeichnet. Beide Absolventen haben sich in ihren Bachelor-Thesen mit der Verbesserung der baustoffspezifischen Eigenschaften, der Qualität, der Ökologie, der Wirtschaftlichkeit von Beton beschäftigt.

David Holzäpfel, der Gewinner des ersten Preises, schrieb seine Thesis an der Hochschule Darm­stadt im Fachbereich von Prof. Dr.-Ing. Regina Stratmann-Albert. Bei seiner mit der Bestnote 1,0 bewerteten Arbeit zur „Mischungsentwicklung von weißem Ultra­hoch­leistungs+beton zur Anwendung als Infiltrations­mörtel in der DUCON-Technologie“ wurde er von Dr.-Ing. Stephan Hauser, Geschäftsführer des Darmstädter Unternehmens DUCON Europe GmbH & Co. KG, unterstützt. Mit eigenständig geplanten experimentellen Laborversuchen wies er die Leistungs­fähigkeit des weißen UHPC und seine Eignung für die DUCON-Technologie nach. Mit der Mikrobewehrung im DUCON-System wird die Herstellung von extrem dünnen und tragfähigen Bauteilen bei weißen Fassadenelementen, Treppen, Möbeln und Ähnlichem ermöglicht. Weitere Bauteilversuche sind geplant.

Der zweite Förderpreis ging an Vanessa Bik für ihre ebenfalls mit 1,0 bewertete Arbeit mit dem Titel „Entwicklung optimierter Rezepturen für Dränbeton“, die an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen bei Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Kern und Marc Althaus entstand. Frau Bik stellte darin die Vorteile von Dränbeton im Straßenbau dar. Ziel ihres sehr aufwändigen Versuchs­pro­gramms war es, technisch leistungsfähige und gleichzeitig wirtschaftliche Rezepturen des Baustoffs zu entwickeln. Eine der vielen getesteten Rezepturen erfüllt die hohen technischen Anforderungen und ist bei den Materialkosten gleichzeitig um ca. 20 % günstiger. Die Ergebnisse werden im Rahmen eines Vortrags auf dem 13th International Symposium on Concrete Roads, das im Juni in Berlin stattfindet, einem größeren wissenschaftlichen Publikum präsentiert.

Überreicht wurden die Preise von Norbert Schultz, Leiter des Geschäftsbereichs Zement Deutschland/Luxemburg der Dyckerhoff GmbH sowie Paul Vogel, verantwortlich für Anwendungstechnik und Vertriebsunterstützung und Initiator des Förderpreises. Beide betonten, wie wichtig die gute Zusammenarbeit mit den hessischen Hochschulen für die Industrie ist. Mit zunehmender Komplexität der Bauten werden auch die Anforderungen an den Baustoff Beton weiter zunehmen. Ebenso wird der Bedarf an gut ausgebildeten Betontechnologen weiter steigen. Der Förderpreis soll motivieren, noch mehr Forschung an den Hochschulen zu initiieren.

(Dies ist eine gekürzte Fassung. Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie unter Dokumente.)

Dokumente

Presseinformation zur Verleihung des Dyckerhoff Förderpreises für Betontechnologie 2018