CSC-Zertifikat für nachhaltiges Wirtschaften für alle deutschen Dyckerhoff Zementwerke

Concrete Sustainability Council (CSC) bescheinigt ökologisch, sozial und ökonomisch verantwortliches Handeln


Dr. Thomas Sievert von der Dyckerhoff GmbH nimmt das Zertifikat in Berlin von BTB Hauptgeschäftsführer Dr. Olaf Aßbrock entgegen.

Alle sieben deutschen Dyckerhoff Zementwerke wurden mit dem Siegel „Silber“ des Concrete Sustainability Council (CSC) ausgezeichnet. Derzeit ist dies die höchstmögliche Auszeichnung für Zementwerke gemäß den Vorgaben des CSC. Mit dem CSC-Zertifikat ist ein weltweites auf nachhaltige Produktion ausgerichtetes Zertifizierungssystem für Unternehmen aus den Bereichen Beton, Zement und Gesteinskörnung eingeführt worden. Das Werk Lengerich war das erste überhaupt in Deutschland zertifizierte Zementwerk.


Foto: Norbert Schultz (2. von rechts) übergibt die CSC-Zertifikate am 24. Mai 2018 in Wiesbaden: Von links nach rechts: Rüdiger Matheis, Bernward Goedecke, Gerhard Weilandt, Franz-Josef Barton, Silvia Häussermann, Norbert Schultz, Lutz Steinhauer

Bei einer offiziellen Auftakt- und Informationsveranstaltung zur Einführung des Concrete Sustainability Council nahm Dr. Thomas Sievert die Zertifikate für unsere deutschen Zementwerke im April in Berlin entgegen. Die Übergabe an die Dyckerhoff Werksgruppenleiter erfolgte am 24. Mai 2018 in Wiesbaden.

Der Wert der CSC-Zertifizierung ergibt sich aus der Anerkennung durch internationale Systeme wie BREEAM, LEED und DGNB zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden. Aufgrund des voranschreitenden ökologischen Bewusstseins und der Zunahme von „Green Building“ werden für zertifizierte Unternehmen Wettbewerbsvorteile generiert. Vergleichbar ist das CSC-System mit dem aus der Holz- und Papierverarbeitung bekannten FSC-Siegel. Die Zertifizierung erfolgt in den Kategorien Management, Umwelt, Soziales und Ökonomie.

Mitglieder des CSC sind Unternehmen, Verbände, Zertifizierungsstellen und Institute. Der BTB (Bundesverband der deutschen Transportbetonindustrie) hat die Rolle des „Regionalen Systembetreibers“ übernommen und organisiert das Zertifizierungssystem in Deutschland sowohl für Beton- als auch für Zementwerke.