Ausblick bestätigt
Der Konzernumsatz der Dyckerhoff AG wurde im Geschäftsjahr 2006 um 7 % auf rund 1,4 Mrd. Euro gesteigert. Operativ das heißt ohne den Einfluss des verkauften Betonproduktgeschäfts erhöhte sich der Umsatz sogar um 15 Prozent. Das milde Wetter im November und Dezember hat den positiven Trend der ersten neun Monate verstärkt, erklärt Wolfgang Bauer, Vorstandsvorsitzender der Dyckerhoff AG. Der Auslandsanteil am Konzernumsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozentpunkte auf 66 Prozent.
Der Zementabsatz des Dyckerhoff Konzerns lag rund 4 % über dem des Vorjahres. Die Zementwerke in Polen, der Tschechischen Republik und in der Ukraine verkauften deutlich mehr. In Russland blieb der Zementversand auf Vorjahresniveau, da das Werk in Suchoi Log an der Kapazitätsgrenze produziert und von dem Marktwachstum derzeit noch nicht profitieren kann; der Bau einer neuen Ofenlinie ist bereits in vollem Gang. In USA machte sich die Abkühlung der Bauwirtschaft mit einem leichten Absatzrückgang bemerkbar. In Deutschland lag der Absatz leicht unter dem Vorjahr. In Luxemburg hingegen wurde mehr Zement als im Vorjahr verkauft. Zementpreiserhöhungen waren mit Ausnahme der Tschechischen Republik überall erfolgreich. Beim Betonabsatz setzte sich die erfreuliche Tendenz ebenfalls weiter fort; Dyckerhoff verkaufte in allen Regionen mehr Beton zu höheren Preisen.
Auf Basis der vorläufigen Umsatzzahlen erwartet Dyckerhoff steigende Ergebnisbeiträge aus allen Bereichen. Wir gehen davon aus, dass der Konzernjahresüberschuss das Vorjahr deutlich übersteigen wird, so Wolfgang Bauer.
Für das Jahr 2007 rechnet Dyckerhoff mit der Fortsetzung der positiven Entwicklung und deshalb mit einem leichten Anstieg des Konzernumsatzes auf 1,5 Mrd. Euro. Infolge der gestiegenen Nachfrage und des Wegfalls von Sonderbelastungen im Zusammenhang mit der Reorganisation des holländischen Geschäfts erwarten wir eine weitere Verbesserung des Konzernjahresüberschusses.