Pressemitteilung

Dyckerhoff erwartet deutlich gesteigertes Ergebnis

Preiserholung in Deutschland, Kostenmanagement und organisches Wachstum im Ausland treiben Ergebnis voran - Umsatz auf vergleichbarer Basis um 5 % gesteigert

Das Ergebnis des Dyckerhoff Konzerns hat sich im Jahr 2004 vor allem durch die gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit und die Normalisierung der Preise in Deutschland deutlich erhöht, bekräftigte der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Bauer anlässlich der Veröffentlichung erster Zahlen für das Geschäftsjahr 2004. Auf Basis der vorläufigen Umsatzzahlen erwartet Dyckerhoff in den jeweiligen Landeswährungen steigende Ergebnisbeiträge aus Luxemburg, Osteuropa und den USA; gegenläufig wirkt sich jedoch insbesondere der gesunkene Wechselkurs des US-Dollar aus. »Insgesamt gehen wir davon aus, dass sich der vergleichbare Konzernjahresüberschuss um rund 30 % verbessern wird«, so Bauer.

Im Dyckerhoff Konzern ist der Umsatz im Jahr 2004 auf vergleichbarer Basis, d.h., ohne die Berücksichtigung der Veränderungen im Konsolidierungskreis, um 5 % gestiegen. Der ausgewiesene Umsatz verminderte sich dagegen durch Veränderungen im Konsolidierungskreis und durch negative Wechselkurseinflüsse um 9 % auf 1,2 Mrd. EUR.

Für das Jahr 2005 rechnet Dyckerhoff mit einem Anstieg des Konzernumsatzes um gut 5 % auf knapp 1,3 Mrd. EUR. Bei fortgesetzten Maßnahmen zur Kostensenkung bzw. zur Begrenzung von Kostensteigerungen werden steigende Umsatzerlöse auch zu einem erhöhten operativen Ergebnis führen. Die erheblich verringerte Verschuldung schlägt sich in einem verbesserten Zinsergebnis nieder und eröffnet Spielräume für Akquisitionen. Für das operative Konzernergebnis im Jahr 2005 erwarten wir eine deutliche Steigerung, bekräftigte Wolfgang Bauer.

Im Zusammenhang mit der Strafanzeige von ehemaligen Aktionären gegen Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat der Dyckerhoff AG bezüglich deren Stellungnahme zum freiwilligen Umtauschangebot der Buzzi Unicem im Sommer 2003 teilte Bauer mit, dass das Ermittlungsverfahren inzwischen endgültig eingestellt wurde.

Wiesbaden, 2. 2. 2005