Pressemitteilung

Dyckerhoff im 3. Quartal weiter verbessert

Zementpreiserholung in Deutschland und verbesserte Kostenstruktur bringen das Ergebnis voran - vergleichbares Vorsteuerergebnis gegenüber Vorjahr mehr als verdoppelt

Der Erholungsprozess auf der Preisseite hat sich in Deutschland fortgesetzt, gleichzeitig profitiert Dyckerhoff trotz Steigerungen bei Brennstoff-, Elektrizitäts- und Reparaturkosten von den im Rahmen von "Dyckerhoff 21" erreichten Verbesserungen der Kostenstruktur, so Wolfgang Bauer, Vorstandsvorsitzender der Dyckerhoff AG anlässlich der Veröffentlichung der Neunmonatszahlen des Unternehmens. Der operative Cash flow (EBITDA) erreichte 201 Mio. EUR und lag damit um 18 Mio. EUR über dem vergleichbaren Vorjahreswert. Allein in Deutschland verbesserte sich das EBITDA um 33 Mio. EUR; weitere 3 Mio. EUR stammen aus Luxemburg. In Osteuropa konnte das EBITDA in Landeswährungen um 9 Mio. EUR gesteigert werden. Gegenläufig wirkten sich im Wesentlichen ein konsolidierungsbedingter Rückgang in den USA und negative Wechselkurseinflüsse von zusammen etwa 27 Mio. EUR aus. Bei gesunkenen Abschreibungen erhöhte sich das vergleichbare Betriebsergebnis (EBIT) um 32 Mio. EUR auf 113 Mio. EUR. Das Zinsergebnis verbesserte sich maßgeblich durch die geringere Nettoverschuldung aufgrund des Zusammenschlusses der amerikanischen Gesellschaften. Das vergleichbare Ergebnis vor Steuern lag daher mit 66 Mio. EUR um insgesamt 39 Mio. EUR über dem Vorjahr und hat sich damit mehr als verdoppelt. Die Ergebnisse des Vorjahres wurden jeweils um die Auswirkungen aus dem Verkauf der Beteiligungen von Anneliese Zementwerke und Cementos Hispania bereinigt.

Im operativen Geschäft erhöhte sich der Umsatz in den ersten neun Monaten 2004 um 55 Mio. EUR; der ausgewiesene Rückgang um 110 Mio. EUR auf 911 Mio. EUR ist auf Konsolidierungskreisveränderungen und Wechselkurseinflüsse zurückzuführen. Auch für das gesamte Jahr erwartet Dyckerhoff daher einen Rückgang auf rund 1,1 Mrd. EUR. Der vergleichbare Konzernjahresüberschuss bleibt davon unbeeindruckt und wird um rund 30 % über dem Vorjahr liegen, bekräftigte Wolfgang Bauer

Wiesbaden, 8. 11. 2004