Pressemitteilung

Dyckerhoff verkauft die Beteiligung an der Anneliese Zementwerke AG und erhöht die Beteiligung an der Luxemburger Gruppe Ciments Luxembourgeois

Die Anneliese Zementwerke AG ist eine gemeinsame Beteiligung der beiden deutschen Marktführer HeidelbergCement AG, Heidelberg, und Dyckerhoff. Im Hinblick auf die notwendige Konsolidierung des durch Überkapazitäten geprägten deutschen Zementmarkts ist es sinnvoll, dass die Anteile an Anneliese zukünftig nur noch von einem Gesellschafter gehalten werden. Aus wettbewerbsrechtlichen Gründen konnte Dyckerhoff die Anteile von HeidelbergCement an Anneliese nicht übernehmen. Daher haben wir uns entschlossen, mit Wirkung zum 1. Januar 2003 unsere Beteiligung von 48,8 % an der Anneliese Zementwerke AG, Ennigerloh, an die HeidelbergCement AG, Heidelberg, zu verkaufen. Mit dem Verkauf der Anteile an Anneliese reduzieren wir unsere Abhängigkeit vom deutschen Zementmarkt. Dyckerhoff bleibt jedoch der Marktführer in Nordrhein-Westfalen. Zusätzlich übernimmt HeidelbergCement damit als großer deutscher Zementhersteller zusätzlich zu Dyckerhoff Verantwortung im nordrhein-westfälischen Markt.

Der Kaufvertrag steht unter der aufschiebenden Bedingung, dass die deutschen Kartellbehörden das Zusammenschlussvorhaben nicht untersagen. Hinsichtlich des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Dyckerhoff wird den Verkaufserlös im Wesentlichen zum Schuldenabbau verwenden und damit das Gearing - das Verhältnis von Nettoverschuldung zu Eigenkapital - erheblich verringern. Dies und die Rückkehr zu einer auskömmlichen Ergebnislage werden auch die Wiedererlangung des Investmentgrade Rating unterstützen.

Im Jahr 2002 war die Anneliese mit einem anteiligen Umsatz von 77 Mio. EUR und einem anteiligen EBITDA von 10 Mio. EUR im Konzernabschluss von Dyckerhoff enthalten.

Gleichzeitig verstärkt Dyckerhoff das internationale Zementgeschäft durch den Zuerwerb von rund 25 % der Anteile an der Ciments Luxembourgeois, Luxemburg, (CL) von der HeidelbergCement AG. Danach hält Dyckerhoff über 93 % der Anteile an CL. Wir erwarten in Luxemburg ein über dem europäischen Durchschnitt liegendes Wirtschaftswachstum und einen mindestens stabilen Zementabsatz und -umsatz unserer Werke.

Wiesbaden, 31. 3. 2003