Konzernumsatz um 19 % gesteigert Prognose für Gesamtjahr 2008 weiter positiv
Im ersten Halbjahr 2008 stieg der Konzernumsatz um 19 % auf 964 Mio. EUR. Das gesamtwirtschaftliche Umfeld in Dyckerhoffs Märkten in West- und Osteuropa war positiv. Die Bautätigkeit in Deutschland, in den Niederlanden und den osteuropäischen Ländern nahm im ersten Halbjahr zu, während sich die Bauwirtschaft in Luxemburg verhalten entwickelte. In den USA führten der Rückgang im Wohnungsbau infolge der Immobilienkrise sowie Unwetter im mittleren Westen weiter zu Absatzrückgängen. Insgesamt trugen höhere Absätze und Preise sowohl beim Zement also auch beim Transportbeton mit Ausnahme der USA in allen Ländern zum Umsatzwachstum bei.
Das EBITDA wurde im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um 38 % erhöht und stieg um 77 Mio. EUR auf 278 Mio. EUR. Den größten Teil der Steigerungen im EBITDA erzielte Dyckerhoff in Osteuropa, aber auch Deutschland / Westeuropa trug zu der Erhöhung bei.
Mit der Entscheidung für die Kapazitätserweiterung in unserem Werk River in den USA wurde gleichzeitig die Rückführung von Importlieferungen und bei Bedarf die Stilllegung der Klinker- und Zementproduktion des alten und weniger rentablen Werkes Independence in Kansas beschlossen. Da die Zementnachfrage in den USA stark zurückgeht, wird die Produktion im Werk Independence vorzeitig bereits Anfang September 2008 eingestellt. Danach wird dieser Standort als Terminal weiter betrieben. Dies ist der wesentliche Grund für die deutlich gestiegenen Abschreibungen.
Das Ergebnis vor Steuern stieg um 56 Mio. EUR auf 194 Mio. EUR. Nach Abzug der Steueraufwendungen ergab sich ein um 46 Mio. EUR höherer Halbjahresüberschuss von
142 Mio. EUR.
«Für das Gesamtjahr 2008 gehen wir weiter von einer positiven Entwicklung aus, wobei sich das Wachstum im zweiten Halbjahr verlangsamen wird», sagt Wolfgang Bauer, Vorstandvorsitzender der Dyckerhoff AG. «Wir erwarten eine leichte Verbesserung bei Konzernumsatz und Ergebnis.»