Pressemitteilung

Winter und Rezession beeinflussen Dyckerhoffs Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2009

Absatzrückgänge in allen Märkten – Prognose für Gesamtjahr: Rückgang des Konzernumsatzes auf bis zu 1,4 Mrd. EUR

Im ersten Halbjahr 2009 ging der Konzernumsatz um 32 % zurück. Der lange und kalte Winter in Westeuropa und in Teilen Osteuropas sowie die globale Wirtschaftskrise führten zu Absatzrückgängen. Russland und die Ukraine waren besonders betroffen. Entsprechend verminderte sich der Umsatz in allen Geschäftsbereichen.

Das EBITDA lag um 51 % unter dem Vorjahr und betrug 136 Mio. EUR; darin waren positive Einmaleffekte von insgesamt 26 Mio. EUR enthalten. Dabei wirkte sich besonders ein Einmaleffekt in Höhe von 37 Mio. EUR aus der Auflösung der Rückstellung für das laufende Kartellverfahren in Deutschland aus. Bei höheren Zins- und sonstigen Finanzaufwendungen wurde das Ergebnis vor Steuern insgesamt um 135 Mio. EUR auf 59 Mio. EUR verringert. Der Halbjahresüberschuss ging entsprechend auf 45 Mio. EUR zurück.

„Für das Gesamtjahr 2009 erwarten wir aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage insbesondere in Russland, der Ukraine und den USA einen Rückgang des Konzernumsatzes auf bis zu 1,4 Mrd. EUR“, sagt Wolfgang Bauer, Vorstandsvorsitzender der Dyckerhoff AG. „Die EBITDA-Marge wird leicht über 20 % liegen und die Umsatzrendite leicht über 7 %“, so Wolfgang Bauer weiter.