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Baustoffprüfer/in - Fachrichtung Mörtel und Beton

Egal, ob eine Brücke gebaut, eine neue Schienenstraße gelegt oder ein Altbau saniert wird, man plant und baut mit Beton. Und das Beton den verschiedensten Anforderungen gerecht wird, ist kein Zufall. Der/Die Baustoffprüfer/in hat damit eine wichtige Aufgabe.

In unserem hochmodernen Labor werden die Auszubildenden in der Fachrichtung Mörtel und Beton mit den Kenntnissen und Eigenschaften der Verfahren zur Herstellung von Zement und anderen hydraulischen Bindemitteln vertraut gemacht.

Nach der Ausbildung ist es möglich, sich innerbetrieblich verfahrenstechnisch weiterzubilden oder ein Ingenieurstudium Fachrichtung Verfahrenstechnik zu absolvieren.

Ausbildungsinhalte:

  • Betriebslabor
    • Arbeitsschutz und Unfallverhütung
    • Kenntnisse der Verfahren zur Bindemittelherstellung
    • Durchführung von Probenahmen
    • Ausführungen chemisch-technologischer Bestimmungen
    • Kenntnisse von Energiearten und Energieträgern
    • Umweltschutz
  • Mörtel- und Betonlabor
    • Arbeitsschutz und Unfallverhütung
    • Kenntnisse der gebräuchlichen Baurohstoffe, Bindemittel
    • Kenntnisse der Normen, Vorschriften und Richtlinien für die Baustoffprüfung
    • Kenntnisse der Eigenschaften von Bindemitteln, Zuschlagstoffen, Zusatzstoffen
    • Ausführen physikalisch-technologischer Arbeiten und Bestimmungen
    • Untersuchen und Prüfen von Bindemitteln (Feinheit, Erstarren, Raumbeständigkeit, Festigkeit, Hydrationswärme), Mörtel und Beton, Betonzuschlag, Baustoffmengen
    • Ausführen von Stoffraumrechnungen
    • Kenntnisse der Verfahren und Maschinen zur Herstellung, Förderung, Verarbeitung und Verdichten von Mörtel und Beton
  • Chemisches Labor
    • Arbeitsschutz und Unfallverhütung
    • Ausführen chemisch-technologischer Arbeiten und Bestimmungen
    • Analysieren von Bindemitteln und Baustoffmengen
    • Ausrechnen, Aufzeichnen und Darstellen von Messergebnissen und Führen von Protokollen und Versuchsberichten
  • Automatische Analysegeräte mit Computerbedienung
    • Röntgenfloureszenzanalyse
    • Lasergranulometrie
    • Computergestützte Auswertung von Messergebnissen
  • Technisches Büro
    • Lesen einfacher technischer Zeichnungen und Anfertigen von Skizzen und Lagerplänen

Voraussetzungen:

Mittlere Reife/Abschluss Sekundarstufe I

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Bewerbungszeitpunkt:

im Sommer des Vorjahres

Ausbildungsstart:

jährlich zum 1. August oder 1. September

Besonderheiten:

Seminarfahrten
Kontakt zu anderen Berufsgruppen
Praxiserfahrungen im Betrieb
Vermögenswirksame Leistungen
Urlaubsgeld
Weihnachtsgeld
Kantine

Ausbildungsorte:

> Werk Geseke 
> Werk Göllheim
> Werk Neuwied
> Dyckerhoff Hauptverwaltung - Wilhelm Dyckerhoff Institut