ECODUR-Betone von Dyckerhoff – mindestens 30 %* CO2-reduziert

Bei den Maßnahmen zur Verringerung unserer CO2-Emissionen orientieren wir uns am 5C-Ansatz des Europäischen Zementverbands Cement Europe – Clinker, Cement, Concrete, Construction und (Re)Carbonation – hin zu einer klimaneutralen Industrie. Auf diesem Ansatz baut auch der Verein Deutscher Zementwerke VDZ in der gemeinsam erarbeiteten CO2-Roadmap für die deutsche Zementindustrie auf.

Wir führen keine Kompensationsmaßnahmen durch. Das bedeutet, die jeweils angegebenen Werte entsprechen einer echten Reduktion des CO2- Fußabdrucks, auch bezeichnet als Global Warming Potential (GWP), die wir durch Rezepturoptimierung und die konsequente Verwendung unserer klinkereffizienten Zemente erreichen. Um die Nachvollziehbarkeit der Einsparungen zu gewährleisten, setzen wir konsequent auf die einheitlichen, transparenten, verlässlichen Regeln und die Vergleichbarkeit des CO2-Moduls des Concrete Sustainability Council (CSC).

Der CSC ist eine internationale Organisation, die ein weltweit anerkanntes Zertifizierungssystem für die Nachhaltigkeitsleistung von Beton-, und Zementwerken sowie der Rohstoffindustrie (Gesteinskörnung) betreibt.

Die Umweltauswirkungen eines Betons werden in erster Linie durch den Zementgehalt und die Art des Zements beeinflusst. Je höher der Anteil des Portlandzementklinkers im verwendeten Zement, desto höher ist das GWP des Betons.

Mit CEDUR und dem CEM VI bietet Dyckerhoff moderne Kompositzemente an, die einen niedrigen Klinkergehalt mit guter Performance verbinden. Diese und weitere klinkereffiziente Zemente, insbesondere Hochofenzemente (CEM III), sowie sorgfältig ausgewählte Zusatzstoffe bilden überwiegend die Basis für die Herstellung der ECODUR-Betone.

Schon vor der Einführung von ECODUR entwickelte und produzierte Dyckerhoff projektbezogen sogenannte „maßgeschneiderte (tailor-made) Betone“ für Bauvorhaben mit besonderen Anforderungen. Die dafür notwendige Erfahrung und Expertise sind somit seit Langem im Unternehmen vorhanden.

Vorteile:

  • Planungssicherheit durch normgerechte Rezepturen
  • Dokumentation und Umweltdeklaration für Förderprogramme (z. B. QNG, DGNB, LEED, BNB)
  • Zuverlässige Qualität mit jahrzehntelanger Dyckerhoff Erfahrung

 

Welche Betone gehören zur Produktlinie?

Mit der ECODUR-Produktlinie bietet Dyckerhoff ein transparentes und verlässliches Angebot an Betonen für die modernen Bauanforderungen. Die vollständig geprüfte und zertifizierte Produktlinie umfasst entsprechend der Zertifizierung nach dem CSC-CO2-Modul vier klar definierte CO₂-Reduktionslevel*:

  • ECODUR 30: mindestens 30 %* geringere CO₂-Emission (CSC CO2-Klasse Level 1) bei gleichbleibender Verarbeitbarkeit
  • ECODUR 40: mindestens 40 %* geringere CO₂-Emission (CSC CO2-Klasse Level 2) mit optimierter Rezeptur und Zementsortenauswahl
  • ECODUR 50: mindestens 50 %* geringere CO₂-Emission (CSC CO2-Klasse Level 3) für Projekte mit Klimafokus; auf Anfrage, da nur im Dialog sinnvoll
  • ECODUR 60: mindestens 60 %* geringere CO₂-Emission (CSC CO2-Klasse Level 4) für Projekte mit besonderem Klimafokus; auf Anfrage, da nur im Dialog sinnvoll; je nach regionaler Verfügbarkeit

* Einsparung bei der Herstellung; ermittelt nach CO2-Modul des CSC im Vergleich zum Branchenreferenzbeton gleicher Festigkeit mit Durchschnittsportlandzement CEM I des VDZ (2017)


 

Was heißt das für unsere Kunden?

Immer mehr Ausschreibungen fordern, dass die verwendeten Betone einen nachweisbar reduziertes GWP haben. Im Lieferprogramm (siehe Preislisten) unserer Niederlassungen und Beteiligungen finden Sie zusätzlich zu den angebotenen Normal- und Spezialbetonen auch Produkte mit dem Namen ECODUR.

Prinzipiell gilt: Jedes Werk mit einem CSC-Zertifikat und zugehöriger CO2-Modul-Zertifizierung kann auch einen ECODUR-Beton liefern. Eine Übersicht über unsere CSC-zertifizierten Werke finden Sie hier sowie auch auf den Seiten der Niederlassungen (Liefergebiete).

Jeder ausgelieferte ECODUR-Beton ist im CO2-Modul des CSC extern verifiziert und zertifiziert.

Das bedeutet:

  • Regelmäßige Prüfung der CO₂-Reduktionswerte
  • Einheitliche Zuordnung zu CO₂-Klassen
  • Anerkennung in allen etablierten Gebäudezertifizierungssystemen

ECODUR-Betone unterstützen Ihre gezielte Projektplanung, Ausschreibung und die Einhaltung eines gewünschten GWP von Bauprojekten – ohne Abstriche bei Stabilität, Wirtschaftlichkeit oder Effizienz.

 

Wir gehen noch einen Schritt weiter…

Wer CO₂-Reduktion und Kreislaufwirtschaft verbinden möchte, setzt auf die Kombination aus ECODUR-Beton mit rezyklierten Gesteinskörnungen aus unseren CSC-zertifizierten Werken. Sofern für das jeweilige Bauteil normativ zulässig, beträgt der zu vereinbarende RC-Anteil i.d.R. zwischen 20 Vol.-% und dem normativ zulässigen Maximalgehalt von bis zu 45 Vol.-% gemäß DIN 1045-2.

Diese Betone erkennen Sie an dem Zusatz „R“ im Produktnamen: ECODUR 30 R, ECODUR 40 R …

So lassen sich die einzelnen Vorteile vereinen: der optimierte Zementklinkeranteil im Beton und die effiziente Nutzung von Ressourcen – bei normgerechter Ausführung.

Die ESG-Kriterien (Environmental – Umwelt), Social – Soziales und Governance – Unternehmensführung) sind für unser Unternehmen ein relevanter Orientierungsrahmen. Einen Überblick über unsere entsprechenden Aktivitäten und Bewertungen erhalten Sie auf Anfrage bei Ihrem bekannten Ansprechpartner über unser IntegrityNext-Profil.

 

Kontakt

Mehr über unsere ECODUR-Betone erfahren Sie bei Ihrem Ansprechpartner im Betonwerk Ihrer Region. Falls Sie noch keinen Kontakt haben, nutzen Sie einfach die hinterlegte PLZ-Suche, um das für Sie zuständige Betonwerk zu finden.

 

Aktuelle Produktinformation

Referenzprojekte