
Betonkanu-Regatta 2026 auf dem Beetzsee in Brandenburg
Dyckerhoff unterstützte erneut Studierende beim Bau von Betonkanus mit Material und Know-how
Bei der 20. Betonkanu-Regatta vom InformationsZentrum Beton (IZB) auf dem Beetzsee in Brandenburg gab es einen neuen Rekord – rund 1.100 Teilnehmende gingen an den Start. Mehr als 170 Mannschaften aus 50 Institutionen sowie 13 Boote der Offenen Klasse paddelten auf dem Beetzsee in Brandenburg an der Havel um den Sieg. Neben den klassischen Rennen standen auch Konstruktion, Gestaltung und Nachhaltigkeit der Boote im Mittelpunkt der Bewertung.
Seit der ersten Regatta 1986 begleitet Dyckerhoff zahlreiche Teams mit innovativen Bindemitteln, Zemente und technischem Know-how. Auch 2026 waren viele erfolgreiche Boote mit Dyckerhoff-Materialien unterwegs.
DyLorean und 40 Jahre MobyDyck
Ein besonderes Highlight war das Jubiläumsprojekt „DyLorean“ der Hochschule RheinMain in Wiesbaden, gewidmet an Dyckerhoff. Der Name des Kanus spielt auf das bekannte Fahrzeug aus dem Film „Zurück in die Zukunft“ an und verweist zugleich auf die langjährige Verbundenheit mit Dyckerhoff.
Anlässlich von 40 Jahren Betonkanu-Geschichte knüpfte das Team an das legendäre Siegerboot „MobyDyck“ von 1986 mit dem historischen Dyckerhoff D an. Für das neue Kanu wurden moderne digitale Methoden, nachhaltige Materialien und Dyckerhoff Weiss-Zement STRONG eingesetzt. Ergänzt wurde der Auftritt durch die Teilnahme des originalen „MobyDyck“ an der Bootsparade, der auch nach vier Jahrzehnten noch voll funktionsfähig ist.
Ein Stück vom „Wiener Prater“
Besonders ins Auge stach bei der Bootparade in der Offenen Klasse das auf dem Wasser schwimmende „Wiener Riesenrad“, das die Kategorie Offene Klasse gewann. Entworfen und gebaut wurde es vom „Vienna Canucrete Team“ der Hochschule Campus Wien - University of Applied Science, das von Dyckerhoff mit einer Materialspende unterstützt wurde. Für die Betonbauteile kam Dyckerhoff NANODUR® Compound 5941 zum Einsatz, das für den 3D-Betondruck und die UHPC-Bauteile verwendet wurde.
Das erste Segelboot mit einem Segel aus Beton
Ebenfalls erfolgreich war die Technische Universität Dresden. Ihr Segelboot „Excellent Guess“ erreichte Platz 2 in der Offenen Klasse. Das Kanu „Moby Dünn“ wurde als leichtestes Kanu der Regatta ausgezeichnet und gewann die Konstruktionswertung Mit einer Länge von 4,63 m und einem Gewicht von nur 9,9 kg setzte es dabei besondere Maßstäbe. Bei den Dresdner Projekten kamen unter anderem Dyckerhoff Weiss-Zement STRONG und Dyckerhoff MIKRODUR zum Einsatz. Mit dem Kanu „Kahnaletto“ erreichte das Team zudem Platz 3 in der Kategorie Gestaltung.
Die Idee: Eine Grundform - zwei Boote
Die Hochschule Anhalt aus Dessau setzte bei ihren Kanus „Oskar Schneller“ und „Walter Bootius“ auf ein nachhaltiges, modulares Konzept. Grundlage waren die Dyckerhoff Weiss-Zemente STRONG, FACE und BLUE STAR. „Walter Bootius“ wurde mit Platz 3 in der Konstruktionswertung ausgezeichnet.
Darüber hinaus unterstützte Dyckerhoff zahlreiche weitere Hochschulen und Bildungseinrichtungen, darunter die FH Münster, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Kiel, sowie die Hochschule Koblenz. Die Projekte zeigten eindrucksvoll die Vielseitigkeit moderner Betone und die Innovationskraft des Ingenieurnachwuchses.
Mit Materialspenden, technischen Lösungen und langjähriger Expertise leistet Dyckerhoff seit vier Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag zur Betonkanu-Regatta und fördert damit die Verbindung von Kreativität, Nachhaltigkeit und Ingenieurwesen.
Titelbild: IZB/Sascha Steinbach; Bilder 1, 2, 5, 8, 9 IZB/Sascha Steinbach; Bild 7 Hochschule Koblenz, Bilder 3, 4, 6 Dyckerhoff