
Sternsinger setzen Zeichen gegen Kinderarbeit
Wie es guter Brauch ist, besuchten die Sternsinger am 9. Januar 2026 das Zementwerk.
Der Werkleiter Thomas Günther sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuten sich über den Besuch der Kinder. In diesem Jahr sammelten die Sternsinger Spenden für die Aktion „Schule statt Fabrik – Sternsinger gegen Kinderarbeit“ die sich für eine bessere Situation von Kindern in Bangladesh einsetzt.
In ihren traditionellen Gewändern sangen die Kinder ein Lied und überbrachten den Segen „20*C+M+B+26“ – „Christus mansionem benedicat“, was übersetzt „Christus segne dieses Haus“ bedeutet. Herr Günther bedankte sich bei den Kindern für ihren Besuch sowie ihr Engagement und übergab eine Spende des Unternehmens für das Projekt. Für die Stärkung auf den Heimweg gab es anschließend noch eine Runde Süßigkeiten.
Der Besuch der Sternsinger macht auf ein besonderes Problem der Kinderarbeit aufmerksam. In Bangladesh gehen nach Schätzungen rund zwei Millionen Kinder einer Arbeit nach, viele unter sehr schweren und gefährlichen Bedingungen.
Die Aktion der Sternsinger hat sich seit dem Start im Jahr 1959 zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,4 Milliarden Euro wurden seitdem gesammelt. Mit diesen Mitteln werden weltweit Projekte für benachteiligte und Not leidende Kinder gefördert.
Der Besuch der Sternsinger unterstreicht, wie wichtig gemeinsames Engagement für eine gerechte Zukunft von Kindern weltweit ist.